Wann haben wir aufgehört, auf unseren Körper zu hören?
In letzter Zeit beschäftigt mich eine Frage ganz besonders:
Warum schauen wir Menschen immer weniger auf uns selbst und warum übernehmen wir immer seltener Verantwortung für unsere eigene Gesundheit?
In unserer heutigen Gesellschaft scheint es selbstverständlich geworden zu sein, bei Schmerzen oder Unwohlsein möglichst schnell ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und ein Medikament einzunehmen, das die Symptome lindert. Und ja – dieser Weg ist bequem. Er spart Zeit, passt in unseren durchgetakteten Alltag und verlangt kaum Auseinandersetzung mit den eigentlichen Ursachen.
Sich hingegen täglich bewusst mit der eigenen Ernährung, dem eigenen Lebensstil und der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen, kostet Zeit, Aufmerksamkeit und auch Disziplin. Dabei spreche ich nicht nur von körperlicher Gesundheit, sondern ebenso von geistigem und emotionalem Wohlbefinden. Doch genau hier scheint der Kern des Problems zu liegen: Wir behandeln Symptome, statt Zusammenhänge zu verstehen.
Natürlich haben Medikamente ihre Berechtigung und können in vielen Situationen lebenswichtig sein. Doch stellt sich die Frage:
Gibt es wirklich keine Alternativen dazu, dauerhaft Tabletten einzunehmen und mögliche Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen?
Könnte ein Teil der Lösung nicht auch darin liegen, uns ausgewogener zu ernähren, uns mehr zu bewegen und wieder bewusster mit unserem Körper umzugehen?
Oft höre ich den Einwand: „Ich ernähre mich doch gesund.“
Ein Gedanke, der durchaus berechtigt ist. Doch lohnt sich hier ein genauerer Blick. Wie nährstoffreich sind unsere Lebensmittel heute tatsächlich noch? Ein Apfel von heute enthält längst nicht mehr dieselbe Dichte an Vitaminen und Mineralstoffen wie ein Apfel vor 50 Jahren. Intensive Landwirtschaft, ausgelaugte Böden und lange Transportwege haben ihren Preis und dieser zeigt sich letztlich auch in unserem Körper.
Vielleicht liegt die Herausforderung unserer Zeit also nicht nur darin, was wir essen, sondern auch darin, wie bewusst wir mit unserem Körper umgehen. Wieder zu lernen, Signale wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und Gesundheit nicht als etwas Selbstverständliches zu betrachten, sondern als etwas, das gepflegt werden möchte.
Wenn dich dieses Thema interessiert und du mehr darüber erfahren möchtest, wie Ernährung nicht nur deine körperliche, sondern auch deine geistige Gesundheit positiv beeinflussen kann, dann melde dich gerne bei mir.
Gemeinsam schauen wir, welche Wege für dich sinnvoll und nachhaltig sind.
Ich freue mich auf dich.